Perspektivplan Freiburg – Kompass für die Baupolitik der Stadt

Aktuell erarbeitet die Stadt Freiburg einen Perspektivplan angesichts der unvermindert großen Nachfrage nach Wohnraum und Wohnungsbauflächen und will alle gesellschaftlichen Gruppen bei der Entwicklung der Perspektiven beteiligen. Zur Auftaktveranstaltung am 30. Juni sind nun engagierte BürgerInnen eingeladen, sich zu informieren und mitzuhelfen, gemeinsam Wege für die räumliche Entwicklung der Stadt zu definieren. Die öffentliche Veranstaltung findet im E-WERK, Escholzstr. 77, von  19 Uhr bis 21:30 Uhr statt, mit einem Empfang ab 18:30 Uhr im Foyer.

Um die Veranstaltung gut vorbereiten zu können,
bittet die Stadtverwaltung um eine Anmeldung:

perspektivplan{ät}stadt.freiburg.de
(oder Telefon: 0761 / 201-4101)

Programm:

  • Impulsvortrag „Qualitäten für Wohnen und Freiraum
    Marit Pedersen, Behörde Stadtentwicklung Hamburg
  • Publikumsdiskussion
    Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister
    Prof. Dr. Martin Haag, Bürgermeister
    Roland Jerusalem, Leiter Stadtplanungsamt
    Oliver Seidel, Team Perspektivplan, Büro CityförsterModeration: Prof. Dr. Ursula Stein, Team Perspektivplan, Büro Stein+Schultz

 

Hintergrund:

Ein Perspektivplan als modernes planerisches Instrument der Baupolilik betrachtet in gesamtstädtischer Sicht die Siedlung- und Freiraumentwicklung:

  • Wie soll Freiburg in 15 oder 20 Jahren aussehen?
  • In welchen Teilen der Stadt wollen wir welche bauliche Dichte,
  • wo ist eine weitere Entwicklung möglich,
  • wo sind Freiflächen besonders zu schützen und zu entwickeln?

Der Gemeinderat hat einen Perspektivplan im Herbst 2013 beschlossen und dazu eine europaweite Ausschreibung durchgeführt. Diese gewannen die Arbeitsgemeinschaft “City-Förster” und “Freiwurf” aus Hannover sowie “Stein und Schulz” aus Frankfurt.

Alle wichtigen Fäden für das Thema “Stadtentwicklung” sollen dabei miteinander verknüpft werden. Die beauftragten Experten müssen gleichzeitig den Ist-Zustand an Freiburger Baustrukturen unter die Lupe nehmen als auch die Klimaanalyse oder Infrastruktur und Versorgung mit Naherholungsgebieten berücksichtigen. Daraus enstehen insgesamt drei mögliche Szenarien, wie genau Freiburg für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen kann. Über diese Szenarien möchte die Stadt eine Diskussion mit allen BürgerInnen, konkret dann auch mit den unmittelbaren AnwohnerInnen sowie Mieter- und Vermieterverbänden.

Ganz klar: dieses Vorgehen kann nur in einem Dialog mit den BürgerInnen auf Augenhöhe erfolgreich sein. Daher geht es um eine aktive, kompetente Beteiligung, um so seine/ ihre Anregungen und Erwartungen deutlich zu machen, damit diese dann im Verlauf des gesamten Prozesses (bis Herbst 2015) hoffentlich Berücksichtigung finden mögen.

  • Auftaktveranstaltung
    Montag, 30. Juni 2014
    19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
    – Empfang ab 18.30 Uhr –
    E-WERK
    Eschholzstraße 77, Freiburg(Aufgrund starker Nachfrage wurde ein Wiederholungstermin im September versprochen.)

Es besteht auch die Möglichkeit, einen Newsletter auf der neuen Website des Perspektivplan Freiburg zu abonnieren. Außerdem ist ein interaktiver Blog in Planung.

 

 

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