FREIHEIT – Festival Politik im Freien Theater

Jeder will sie, viele haben für sie gekämpft, manche sterben auch heute für sie: Freiheit ist das Schlüsselwort unseres demokratischen Selbstverständnisses, das gegenwärtig eine epochale Belastungsprobe erlebt. Wir sind unabhängig, flexibel, mobil – und erliegen der unerbittlichen Forderung nach Selbstoptimierung. Wir entdecken die Freiräume der digitalen Welt – und liefern unsere Identitäten dem Zugriff anderer aus.  Wie sicher können wir sein, wenn wir frei sind? Und wie frei, wenn wir sicher sein wollen?

Inmitten einer Region, in welcher der Freiheitsbegriff historisch heiß umkämpft ist, stellt die Stadt Freiburg für elf Tage die Freiheit auf die Probe und auf die Bühne. Das 9. Festival „Politik im Freien Theater“ wird von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Theater Freiburg, E-Werk und Theater im Marienbad veranstaltet und findet statt vom 13. bis 23. November 2014.

Foto: Uwe Heinrich

15 herausragende Produktionen aus der freien deutschsprachigen und internationalen Theaterszene, ein umfangreiches Schulprogramm, Workshops, Interventionen, Gespräche, Lectures, Ausstellungen,
Filme und Partys laden ein zur Erkundung aktueller Freiheitsversprechen.

 

DIE 15 AUFFÜHRUNGEN

  • Smufato: Rachid Ouramdane zeigt im Tanz die Gefährdungen der Welt (13./14.11., Großes Haus)
  • Esso Häuser Echo: Sylvi Kretschmar besetzt mit einem Frauenchor St. Pauli (13. -15.11., Theatervorplatz, E-Werk)
  • Morning: Das Junge Theater Basel zeigt ein Stück über das Erwachsenwerden (14./15.11., Theater im Marienbad)
  • Qualitätskontrolle: Rimini Protokoll

    Foto: Cecilia Gläsker

    lässt eine Querschnittgelähmte erzählen
    (14./ 15.11., Kleines Haus) – http://www.rimini-protokoll.de

  • Das neue schwarze Denken – Chefferie: Performance aus dem neuen Afrika (15./16.11., E-Werk)
  • Past is Present: Lokale und globale Familienerfahrungen (16./17.11., E-Werk)
  • Dschingis Khan: Menschen mit Downsyndrom als Mongolen (17./18.11., E-Werk)
  • Frontex Security: Hans-Werner Kroesinger lässt Grenzsicherungsagenten sprechen (18./19.11., E-Werk)
  • Dear Moldava: Sechs Menschen aus Chinisau sprechen über ihre Homosexualität (19./20.11., E-Werk)
  • Ceci n’est pas…: Dries Verhoeven präsentiert Menschen in Boxen (19.-26.11., Stadtraum)
  • Unsere Geheimnisse: Béla Pintér lässt einen Pädophilen Spitzel werden (19./20.11., Kleines Haus)
  • More than Naked: Zwanzig nackte Tänzer haben Spaß an ihren Körpern (21./22.11., Kleines Haus)
  • The Civil Wars: Milo Rau befragt Schauspieler nach ihrem vaterlosen Leben (21./22.11., E-Werk)
  • Not my Piece: Ökonomische Forschung am eigenen Leib (22./23.11., E-Werk)

    Foto: Oliver Rath

  • Anonymous P. : Dein Handy weiß, wo du bist (22./23.11., Marienbad)
Vorverkauf ab sofort an der Theaterkasse, im Theater im Marienbad und online.

 

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